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Passende Kommunikationsanlässe für Ihren Twitter-Kanal finden

Rezension Storytelling in den Sozialen MedienEinen Twitter-Account für den Verband einzurichten dauert höchstens zehn Minuten, ihn mit Leben zu füllen jedoch wesentlich länger. Welche Inhalte bei den Nutzern Aufmerksamkeit erzeugen und welche Fehler Organisationen vermeiden sollten, beschreibt Gary Vaynerchuck in seinem Buch „Storytelling in den sozialen Medien“.

In dem kurzweiligen, aber durchaus informativen Kapitel über Twitter beschreibt der Autor, seinerseits selbst CEO einer großen Social-Media-Marketing-Agentur, anschaulich Best und Worst Practices. Auf den einleitenden Seiten des Kapitels werden grundlegende Regeln, Mechanismen und Vorgehensweisen für eine erfolgreiche Kommunikation auf Twitter erklärt und im Anschluss an konkreten Beispielen verdeutlicht. Als wichtigste Regel beschreibt der Autor das Zuhören und Reagieren auf Meinungen der User. Wer sich bei Twitter dem Dialog verschließt und nicht auf seine Follower reagiert, sollte das Medium lieber gar nicht erst nutzen. Die Interaktion mit anderen ist daher für den Aufbau einer eigenen lebendigen Community unabdingbar. Als Verband sollten Sie aber nicht nur reagieren. Um mehr Interakti-onen mit anderen Usern zu erreichen, können Sie nach Stichworten und Hashtags suchen, die für den Verband relevant sind. Die dort geposteten Tweets können genutzt werden, um in Diskussionen einzusteigen und die Verbandspositionen zu vertreten.

Außerdem sollten laut Vaynerchuk Neuigkeiten stets in den eigenen und vor allem passenden Kontext eingeordnet werden. Für Verbände bedeutet das, dass sie Nachrichten nicht nur teilen, sondern auch eine eigene Bewertung mit einfließen lassen. Wenn Sie für die Branche relevante Neuigkeiten wie Artikel oder Meinungen teilen, sollten Sie diese auch mit einem Kommentar versehen, der die Verbandsposition dazu verdeutlicht.

Eine weitere Möglichkeit, Reichweite auf Twitter zu erzielen, ist das Aufspringen auf „trending topics“. Das bedeutet, dass der Verband einen zu der Zeit häufig genutzten Hashtag für die eigene Kommunikation verwendet. Der Autor beschreibt an Beispielen, wie man aus Trends bei Twitter einen eigenen Kommunikationsanlass schafft. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass dabei immer ein Kontext zum Verband und seinen Positionen hergestellt wird.

Außerdem ist eine klare und deutliche Kommunikation wichtig. Der Autor des Buches beschreibt Fälle, in denen in einem Tweet zwei unterschiedliche Handlungsanweisungen gegeben wurden. Das sollte in jedem Fall vermieden werden. Für den Nutzer muss klar ersichtlich sein, was die Aussage und Intention des Tweets ist.

Fazit: Insgesamt bietet das Kapitel über Twitter in „Storytelling in sozialen Medien“ einen guten Überblick über Grundlagen, Trends sowie Dos und Donts bei der Kommunikation. Besonders die vielen Beispiele, die mit Screenshots der besprochenen Tweets bebildert sind, beschreiben anschaulich, was bei dem konkreten Tweet gut oder schlecht gelaufen ist. Die Beispiele beziehen sich leider nur auf US-amerikanische Unternehmen, bieten aber dennoch einen hohen Mehrwert. Die beschriebenen Probleme lassen sich auch auf Verbände übertragen, und besonders die Best Practices sind eine gelungene Inspiration für die Umsetzung eigener Formate. Die weiteren Kapitel des Buches widmen sich anderen Social-Media-Kanälen und stehen dem Teil über Twitter in nichts nach. Wenn Sie als Verband auf Twitter oder anderen Plattformen aktiv werden wollen, bietet das Buch spannende Einblicke und erste Anhaltspunkte für die Umsetzung einer eigenen Social-Media-Strategie.

von Hans Hirsch, ADVERB

 

Bewertung:
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Storytelling in den sozialen Medien
von Gary Vaynerchuck
1. Auflage 2013, Börsenmedien AG
ISBN-13: 978-3864705175
224 Seiten, 19,99 EUR, E-Book: 15,99 EUR

 

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