ADVERB - » Worauf kommt es bei der Implementierung eines Corporate Designs an?

Worauf kommt es bei der Implementierung
eines Corporate Designs an?

Wir haben vier Experten gefragt, was sie beim Erstellen eines Corporate Designs für besonders wichtig halten.
Hier lesen Sie die Antworten.

„Argumentation und Involvement“
Karin Hartmeyer, Marketing & Kommunikation,
Deutsche Fachpresse

Katrin Kartmeyer, Corporate Design„Die Voraussetzungen sind klar: Ein Corporate Design sollte nicht nur optisch ansprechend, sondern auch inhaltlich nachvollziehbar sein – insbesondere im Verband, in dem Sie auch Ihre Mitglieder als Markenbotschafter gewinnen möchten. Wenn Sie Ihre Entscheidung schlüssig argumentieren können, nehmen Sie so manchem potenziellen Skeptiker schon vorab den Wind aus den Segeln. Bei der Umsetzung kommt es dann auf gutes Projektmanagement, das richtige Timing und auch auf eine gesunde Portion Pragmatismus an. Wichtig ist, dass das gesamte Team in den Prozess involviert ist, die Meilensteine auf dem Weg zum ‚Big Launch‘ kennt – und so das neue Design von Anfang an mit Leben erfüllt.“

 

„Authentizität und Glaubwürdigkeit“
Klaus Bernhard Hofmann, Geschäftsführer Kommunikation, Pressesprecher
Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie e. V. (VAA)
Klaus Bernhard Hofmann, Corporate Design„Es ist wichtig, die eigene Marke von der Masse abzuheben und sie in den Köpfen ihrer Zielgruppen positiv aufzuladen. Dies funktioniert durch die gezielte Gestaltung mithilfe von Farben und Formen. Noch wichtiger ist jedoch, dass ein Corporate Design authentisch bleibt. Denn das Bild, das mit einer Marke nach außen vermittelt wird, sollte durch die Menschen in einer Organisation glaubwürdig abgedeckt sein. Aus diesem Grund hat der VAA seinem Markenauftritt ein einheitliches visuelles Konzept über alle Kommunikations- und Darstellungsebenen wie Print und Online zugrunde gelegt. Dabei versteht sich das Corporate Design des VAA nicht als Korsett: Es lässt bewusst Raum für kreative Ergänzungen.“

 

„Mitglieder informieren und mitnehmen“
Diane Tempel-Bornett, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder e. V. (VCP)

Diane Tempel-Bornett, Corporate Design„Die Implementierung eines neuen Corporate Designs in einem Jugendverband mit vielen ehrenamtlich Engagierten funktioniert anders als in einem DAX-Unternehmen. Wir haben als Kernelement des CDs die sog. Waldläuferzeichen gewählt. Diese Formensprache soll neugierig machen und zum Gespräch einladen. Wichtig war uns auch: Die Mitglieder sollen sich im neuen Corporate Design wiederfinden. Deshalb haben wir den Entscheidungsprozess transparent gestaltet und die Ergebnisse mittels Mitgliedermagazin und Blog in den Verband kommuniziert. Die Nutzung des CDs wird mit einem Manual erläutert.“

 

„Bildsprache, Typografie und Farbwelt“
Alexander-Georg Rackow, Leiter Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser-, und Rohstoffwirtschaft e. V. (BDE)
Alexander-Georg Rackow, Corporate Design„Der BDE ist der Interessenverband der privaten Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft in Deutschland und Europa. Das neue CD und der Claim visualisieren den wichtigsten Arbeitsbereich, die Kreislaufwirtschaft. Das Erscheinungsbild wurde auf alle gedruckten Informationsmedien und die digitale Kommunikation des Verbands umgesetzt und in einem Style Guide dokumentiert. Eine eigenständige grafische Bildsprache, eine klare Typografie und moderne Farbwelt unterstützen die Wiedererkennbarkeit über alle Medien hinweg. Das Gestaltungskonzept definierte auch die Messearchitektur auf der IFAT und wirkte sich positiv auf die Besucherzahlen und die Aufenthaltsdauer während der Messetage aus.“

 

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