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ABC der Verbands-PR

Positionspapier

Ein Positionspapier ist ein wichtiges Instrument in der politischen Kommunikation. Die Bündelung und Kommunikation von Mitgliedsinteressen ist die Hauptaufgabe eines Verbandes. Ein leicht umzusetzendes Tool zur professionellen Interessenskommunikation sind Positionspapiere. Die zirka ein- bis zweiseitigen Dokumente fassen die Meinungen und Forderungen des Verbandes zu einem Thema zusammen und bereiten sie verständlich und übersichtlich für Vertreter des politischen Systems auf. Dies geschieht jedoch nicht zu einem spezifischen (im Gegensatz zu einer politisch gewünschten Stellungnahme). Positionspapiere werden vor allem in Hintergrundgesprächen oder politischen Fachgesprächen eingesetzt.

Durch die Verwendung des Corporate Design des Verbandes betten sich Positionspapiere in die bestehenden Publikationen des Verbandes ein. Kurz, konkret und knapp sowie leicht und verständlich geschrieben, bestehen Positionspapiere in der Regel aus einem einleitenden Absatz, je drei Absätzen zur Argumentation und einem abschließendem Absatz, der die zentralen Forderungen zusammenfasst. Beständiges Agenda Surfing hilft, die passenden Positionspapiere zur richtigen Zeit zu publizieren.

Da Positionspapiere ein wichtiger Baustein für die politische und mediale Arbeit und mögliche Krisenkommunikation sind, empfiehlt das IFK Berlin Verbänden eigene Postionen und Standpunkte auf Positionspapieren zusammenzufassen.

Weiterführende Literatur:
– Bender, Gundar (2004): Handbuch des deutschen Lobbyisten: Wie ein modernes und transparentes    Politikmanagement funktioniert, Frankfurt/Main. Bei Amazon bestellen.
– Prenzel, Thorben (2007): Handbuch Lobbyarbeit konkret, Schwalbach am Taunus. Bei Amazon bestellen.
– Wilms, Falko E. (2004): Das Positionspapier – Arbeitsunterlage. Downlaod

Beispiel für ein Positionspapier:
Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer „Vorfahrt für den Bus“


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