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ABC der Verbands-PR

Reinzeichnung

Verbände sind oftmals Herausgeber vielzähliger Print- und/oder Online-Produkte. Hierzu zählen z. B. Geschäftsberichte, Flyer oder auch Newsletter. Während des Gestaltungsprozesses bezeichnet die Reinzeichnung die endgültige Ausarbeitung des Layouts. Dieser Gestaltungsentwurf ist für den anschließenden Druck verbindlich.

Die Reinzeichnung ist der letzte von normalerweise drei Schritten in der Ausarbeitung eines Layouts.

Den ersten Schritt bildet die Ideensammlung. Je nach Format und Intention kann hier Neues ausprobiert oder auf Altbewährtes zurück gegriffen werden. Aus der Ideenfindung heraus folgt ein erster Entwurf. Diese erste Rohfassung, die häufig noch Platzhalter und einen fiktiven Text enthält, wird nach nochmaliger Prüfung und Abstimmung weiterverarbeitet.

Im letzten Schritt erfolgt die Reinzeichnung. Dabei werden die Platzhalter ersetzt, der lektorierte Text eingefügt  und das Layout für den Druck aufbereitet.

Im Normalfall ist eine Reinzeichnung in der heutigen Zeit eine Satzdatei, die mit einem Grafik- oder Zeichenprogramm (zum Beispiel Adobe Illustrator) erstellt wird. Für den Druck werden diese Dateien dann in das geschlossene PDF-Format  umgewandelt. Die Daten sind nun nicht mehr veränderbar und werden entsprechend der Druckanforderungen an die Druckerei versendet.

Wichtige Tipps zu  Layout und Gestaltung haben wir bereits für Sie zusammengestellt:
Verbandsstratege 11/2012: Layout & Gestaltung
Verbandsstratege 12/2013: Jahres- und Geschäftsberichte

Weiterführende Literatur:
– Bann, David (2011): Die moderne Druckproduktion:Der umfassende Ratgeber für Design, Layout, Material-kunde und Einkauf im Digitaldruck, Print on Demand, sowie traditionelle Druckverfahren inklusive Weiterverarbeitung, München. Bei Amazon bestellen.
– Böhringer, Joachim & Bühler, Peter & Schlaich, Patrick (2008): Kompendium der Mediengestaltung für Digital- und Printmedien, Berlin. Bei Amazon bestellen.


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