Einblicke

Corona: Wie ADVERB in Krisenzeiten arbeitet

von Denise Carstensen und David Denne

Krisen sind eine kommunikative Herausforderung. Beruflich wie privat muss anders kommuniziert werden – und auch deutlich mehr. In der ersten Welle der Corona-Pandemie haben wir dies als Agentur für Verbandskommunikation auf zwei Weisen erlebt: Einerseits hatten unsere Kunden einen erhöhten Bedarf nach Kommunikationsexpertise und Beratung, andererseits mussten wir unsere interne Kommunikation überprüfen und an die Gegebenheiten anpassen. Wir haben sechs Grundsätze aufgestellt, mit denen ADVERB im Homeoffice erfolgreich gearbeitet hat und die uns für eine mögliche weitere Welle wappnen.

Transparente Entscheidungsfindung

Entschlossene und transparente Entscheidungen sind essenziell, um krisenbedingte Unsicherheiten zu bewältigen. Bei ADVERB fördern wir diese Einstellung und Handhabe. Wir wollen keine Entscheidungen über die Köpfe der Mitarbeiter/innen hinweg treffen. Wir suchen nach Lösungen, die jede/r mittragen und nachvollziehen kann. Sobald es Lockerungen oder Verschärfungen der Corona-Maßnahmen gab, haben auch wir bei ADVERB die Situation neu bewertet und gemeinsam überlegt, wie wir unseren Büroalltag anpassen können. Unsere Entscheidungen wurden intern gründlich erklärt, wobei alle ihre Meinung einbringen und auf Probleme hinweisen sollten. Auf diese Weise schufen und schaffen wir ein starkes Konsensgefühl im Team und sorgen für Sicherheit bei allen Kolleg/inn/en.

Flexibilität ermöglichen

Die Arbeit im Homeoffice unterscheidet sich in vielen Bereichen vom Agenturalltag. Gerade für Eltern mit kleinen Kindern geht es zu Hause oftmals wilder und stressiger zu als im Büro. Damit unsere Mitarbeiter/innen in den vergangenen Wochen trotzdem konzentriert und leistungsfähig an den Themen unserer Kunden arbeiten konnten, haben wir ein flexibles Homeoffice-Modell eingeführt: Jeder einzelne konnte seinen Tagesablauf individuell und flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen und so beispielsweise die Arbeitsstunden am Tag neu verteilen. Auf diese Weise ermöglichten wir allen, Privat- und Berufsleben im Homeoffice optimal aufeinander abzustimmen.

Wertschätzung zeigen

Bei ADVERB sind gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung wichtige Säulen der gemeinsamen Arbeit – auch schon vor der Corona-Krise. In der Zeit, als der persönliche Kontakt in der Agentur jedoch nicht möglich war, haben wir andere Wege gefunden, um den Kolleg/inn/en zu zeigen: Ihr macht einen tollen Job! Zum einen nutzten wir die digitalen Möglichkeiten zum Austausch und gaben regelmäßig Feedback. Zum anderen überraschten wir die Mitarbeiter/innen immer wieder mit kleineren Aufmerksamkeiten in der Post, die das Wohlbefinden im Homeoffice steigern, motivieren – und für ein Lächeln sorgen sollten. Wir waren und sind auch mit Blick auf eine mögliche zweite Welle jederzeit für Anregungen und Wünsche offen, die den Arbeitsalltag unserer Teammitglieder weiter verbessern oder vereinfachen.

Digitale Kommunikation sicherstellen

Die Kommunikation aus dem Homeoffice kann nur funktionieren, wenn der technische Rahmen dafür vorhanden ist. Eine Video-Konferenz, die regelmäßig abbricht, erzeugt keinen Austausch, sondern Frust. Bei ADVERB haben wir daher verschiedene Online-Tools getestet, die Mitarbeiter/innen darin geschult und so in kurzer Zeit eine digitale Infrastruktur aufgebaut, die ein professionelles Zusammenarbeiten auf Distanz sicherstellt – und von der ADVERB auch langfristig profitiert. Kontinuierlich beobachten wir, welche digitalen Tools unsere Arbeit sinnvoll ergänzen können. In diesen Prozess ist das ganze Team involviert. Die Kolleg/inn/en nutzen die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen und Anregungen zu geben, in welchen Bereichen sich neue Lösungen anbieten könnten.

Vertrauensvolle Kundenbeziehungen

Der Lockdown ist nicht nur für uns bei ADVERB eine Herausforderung, sondern auch für unsere Kunden. Aus diesem Grund ist einer der wichtigsten Aspekte in der Zusammenarbeit, dass wir aufmerksam und mit Verständnis für die aktuelle Situation auf sie zugehen und agieren. Unser Credo: eine unmittelbare, ehrliche und persönliche Kommunikation. Wir wollen ein langfristiges Vertrauensverhältnis etablieren. Denn nur durch gegenseitiges Vertrauen können wir sicherstellen, die Ziele und Wünsche unserer Kunden zu erfüllen – vor, während und nach der Corona-Krise.

Für Austausch sorgen

Im Homeoffice kann es ganz schnell ganz schön einsam werden. Deshalb war es uns bei ADVERB während der ersten Welle der Corona-Pandemie sehr wichtig, dass der private Draht zwischen Kolleg/inn/en bestehen bleibt. Wir haben verschiedene kreative Formate eingeführt, die zum gemeinsamen Austausch ermutigten – sehr gern auch über die beruflichen Themen hinaus. Ein Beispiel ist das „Coffee-Date“ via Slack, bei dem sich zwei Personen per Zufallsprinzip für eine kurze Kaffeepause online treffen. Diese Formate konnten zwar nicht das Pläuschchen an der Kaffeemaschine oder beim Mittagessen ersetzen, aber zumindest haben sie dazu beigetragen, den Teamgeist und das Verständnis füreinander zu stärken – und Vorfreude auf den neuen Alltag im Büro zu schüren.

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