Einblicke

Mein Praktikum bei ADVERB

Am letzten Tag meines Praktikums werfe ich noch mal einen Blick zurück und ziehe ein Resümee aus meiner Zeit bei ADVERB. Grundsätzlich ist ein Praktikum immer eine großartige Möglichkeit, um neue Erfahrungen zu sammeln und in bis dahin unbekannte Bereiche einzutauchen. Bis zu meinem Praktikum bei ADVERB hatte ich keine Erfahrungen im Bereich Public Relations oder Public Affairs vorzuweisen.

Wie ich auf ADVERB gestoßen bin

Als das Ende meines Auslandssemesters immer näher gerückt ist, habe ich mir die Frage gestellt, was ich mit der Zeit, die mir bis zum Anfang des neuen Semesters blieb, anfangen möchte. Da war schnell klar, dass ich sie sinnvoll für ein Praktikum nutzen wollte. Mir war an dieser Stelle wichtig, während meines Praktikums inhaltlich eingebunden zu werden und nicht nur dem Klischee des Praktikanten entsprechend Kaffee zu kochen. Aufgrund meines Studiums war es mir ebenfalls wichtig, dass das Praktikum einen politischen Bezug hat. So habe ich verschiedene Portale durchforstet und bin auf der Jobplattform politjobs auf die Stellenausschreibung von ADVERB aufmerksam geworden. Bei dem ersten Punkt der Anforderungen, Interesse an Themen aus Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Lobbying, war für mich klar, dass ich mich definitiv bewerben möchte. Ich hatte schon länger im Hinterkopf, dass ich gerne einen Einblick in die Arbeit einer PR-Agentur bekommen will, und ADVERB als Agentur für Verbände schien auch einen politisch-inhaltlichen Hintergrund zu haben. Außerdem fand ich, dass Berlin aufgrund des politischen Lebens ein sehr spannender Ort für ein Praktikum ist.

Wie der Bewerbungsprozess bei ADVERB ablief

Nach der Einreichung meiner Bewerbungsunterlagen habe ich eine E-Mail bekommen, dass meine Unterlagen eingegangen seien und ich nach der Durchsicht eine Rückmeldung bekommen würde. Schon wenige Tage später habe ich die Einladung zu einem persönlichen Gespräch bekommen. Im Bewerbungsgespräch wurde ich nicht nur nach meiner persönlichen Motivation und meinem Wissen zu der Agentur, sondern auch nach politisch-inhaltlichem Wissen gefragt. Nach dem etwa einstündigen Termin wusste ich nich,t wie gut ich abgeschnitten hatte, da ich nicht alle Fragen zu 100 % beantworten konnte. Mein erster Eindruck von der Agentur war ein sehr positiver und ich wollte die Stelle unbedingt haben. Wie ich zu einem späteren Zeitpunkt erfahren habe, sei es gar nicht Sinn und Zweck des Gespräches gewesen, alle Fragen perfekt zu beantworten. So habe ich noch am gleichen Tag die Zusage bekommen und konnte mit der Wohnungssuche in Berlin beginnen.

Wie meine ersten Tage bei ADVERB liefen

Ich wurde von allen Kolleginnen und Kollegen sehr freundlich aufgenommen und konnte direkt spüren, dass bei ADVERB keine Ellenbogenkultur, wie in manch anderen Agenturen in der Branche, herrscht. Die Agentur ist in drei Teams, Beratung, Kreation und Web-Development, unterteilt. Trotz der Einteilung arbeiten die 20 Mitarbeiter sehr eng zusammen und stimmen sich zu vielen Punkten gemeinsam ab. In den ersten Tagen bekam ich viel Input, aber auch eigene kleine Projekte, an denen ich im Laufe meines Praktikums gearbeitet habe. Ich habe viele Aufgaben bekommen, an denen ich eigenständig arbeiten konnte. Am Anfang mag einem das viel erscheinen, aber schon nach wenigen Tagen habe ich verstanden, worauf es bei ADVERB ankommt. Hier hat jeder, egal ob Praktikant oder Senior Berater, die Chance, seine eigenen Ideen und Vorschläge mit einzubringen.

Was meine Aufgaben bei ADVERB waren

In der Zeit meines Praktikums wurde die eigene ADVERB-Webseite relaunchend, sodass meine erste Aufgabe darin bestand, redaktionelle Beiträge für die Seite zu verfassen. Ebenso hatte ich die Möglichkeit zu sehen, wie so eine Webseite aufgebaut ist und wie der Umgang mit Content-Management-Systemen funktioniert. Weiterhin konnte ich meine Kolleginnen und Kollegen zu politischen Veranstaltungen begleiten. In Berlin gibt es für politisch Interessierte fast jeden Tag mehrere solcher Veranstaltungen. Ebenso habe ich Veranstaltungen von ADVERB organisiert und begleitet.

Meine Hauptaufgabe bestand darin, meine Kolleginnen und Kollegen in der Beratung bei Kundenprojekten zu unterstützen. Die Themen sind sehr vielfältig und abwechslungsreich, sodass ich mich in sehr verschiedene Bereiche einarbeiten konnte. Einmal hatte ich auch die Möglichkeit, zu einem Kundentermin mitzukommen – was eine absolute Ausnahme für Praktikant*innen ist. Unabhängig von den Kundenprojekten hat ADVERB auch immer viele eigene Projekte am Laufen. Eine meiner Lieblingsaufgaben war es, eigene redaktionelle Beiträge für den Verbandsstrategen, das eigene Magazin von ADVERB, zu verfassen. Am Ende war es ein großartiges Gefühl, das fertig gedruckte Heft in den Händen zu halten und zu wissen, dass ich einen Beitrag dazu geleistet habe.

Was ich aus dem Praktikum bei ADVERB mitgenommen habe

Abschließend kann ich an meinem letzten Tag sagen, dass ich mein Ziel, Einblicke in die Arbeit einer PR-Agentur zu bekommen und auf politisch-inhaltlicher Ebene zu arbeiten, erreicht habe. Ich habe sehr viele Eindrücke gewonnen und kann mir auch vorstellen, nach meinem Studium in diesem Bereich zu arbeiten. Das Schöne an ADVERB ist, dass man auch als Praktikant oder Praktikantin das Gefühl hat, ernst genommen zu werden und auf Augenhöhe zu arbeiten. Ich konnte in meiner Zeit bei ADVERB von meinen Kolleginnen und Kollegen viel über die Arbeit einer PR-Agentur lernen.

von Ieva Martinsone

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