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Wie wirbt man als Verband gezielt im Web?

Werbemaßnahmen erfüllen meist eines der folgenden drei Ziele: Botschaften platzieren, Mehrwert kommunizieren oder Mitglieder gewinnen. Viele Wege führen dabei zum Ziel. Wir haben zwei Kommunikationsprofis aus der Verbandsarbeit nach ihrem Erfolgsgeheimnis gefragt. Hier lesen Sie ihre Antworten.
 
„Sorgen Sie dafür, dass Sie gefunden werden.“
Sönke Kranz, Leiter Internet WWF Deutschland, meint:
„Um erfolgreich Onlinekommunikation und, im Falle des WWF, Online-Fundraising zu betreiben, muss die Website gefunden werden. Der größte Teil der WWF.de-User kommt über Google auf unser Angebot. Daher sind die Suchmaschinen-Optimierung und das Suchmaschinen-Marketing die wichtigsten Instrumente unseres Online-Marketing-Mixes. Wir fokussieren die Themenvielfalt des WWF auf Top Keywords, um deren Aufmerksamkeit wir im Netz kämpfen. SEO und SEM nutzen wir als Teil des Reputation Managements. Zugleich erhalten wir so direktes Userfeedback, das wiederum in unser Issue Monitoring einfließt. Auch setzen wir stark auf E-Mail-Marketing, das ebenfalls eine sehr direkte, schnelle Ansprache ermöglicht.
Von allen unseren Kanälen wächst Facebook am schnellsten. Wir steuern auf den 100.000sten Fan zu. Aktuell testen wir verschiedene Ansätze, um diese Menge an Fans enger an die Themen des WWF zu binden und als Unterstützer aktivieren zu können.“
 
„Gute Themenaufbereitung bringt den Vorteil.“
Manfred Beeres, Leiter Kommunikation/Presse Bundesverband Medizintechnologie e.V., meint:
„Erstens: Die beste Werbung für Verbände sind begeisterte Mitglieder! Deshalb spielt die interne Kommunikation eine überragend wichtige Rolle für die Verbandskommunikation. Die Mitglieder müssen gut und aktuell informiert sein und Mehrwerte durch die Verbandsarbeit erhalten.
Zweitens: Zu einer erfolgreichen Werbung der Verbände „nach außen“ gehört nicht nur eine gute und erfolgreiche Kommunikation zu Fachkreisen: Verbände haben auch eine gesellschaftliche Aufgabe und müssen ihre Themen so aufbereiten und kommunizieren, dass sie von jedem verstanden werden. Für den BVMed gehören dazu beispielsweise ein Filmservice, Radiobeträge, kraftvolle Bilder und Grafiken, die klassische Medienarbeit, werbliche Themenkampagnen, aber auch die Nutzung moderner Social Media-Kanäle wie Facebook, Youtube oder Twitter.“
 
 
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– Jetzt pdf downloaden: Diesen Artikel finden Sie im IFK Verbandsstrategen (Ausgabe 05/2012, S. 3).

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