VERBANDSKOMMUNIKATION - WETTBEWERBS-PR

Bringen Sie Ihren Preis in die Medien

(c)istockphoto.com/4774344sean Wird über die Spitzenleistungen Ihrer Branche in den Medien berichtet? Wollen Sie, dass in Schulen mehr über die Anliegen Ihrer Branche gesprochen wird? Wollen Sie den Branchennachwuchs fördern? Oder das Image Ihres Verbandes in bestimmten Zielgruppen verbessern? Ein Wettbewerb kann Sie dabei unterstützen, und mit Hilfe bekannter Juroren, starker Partner und der richtigen Kommunikationsstrategie schaffen Sie den Sprung in die Medien.
Auszeichnungen und Ehrungen sind für die Öffentlichkeitsarbeit erschaffen worden. Preise erzählen gleich zwei Geschichten: Zum einen ist der Ausruf eines Wettbewerbes bereits lobenswert, da der Auszeichner andere ermutigt und fördert, zum anderen sind herausragende Spitzenleistungen der Gewinner häufig eine Berichterstattung wert. Zum Leitwesen vieler Medienvertreter gibt es allerdings inzwischen Wettbewerbe wie Sand am Meer. Die Herausforderung in der Verbandskommunikation ist es, den eigenen Wettbewerb zu einem der bedeutendsten zu machen.

Erfolg mit Partnern: Kooperationen als Grundstein

(c)istockphoto.com/Squaredpixels Die Basis für die gesamte Planung ist das Kommunikationsziel des Wettbewerbs. Verbände erreichen dieses Ziel am leichtesten mit Partnern, die direkten Zugang zur Zielgruppe oder zu Multiplikatoren haben. Wenn es beispielsweise für einen Verband darum geht, das Branchenimage gegenüber jungen Berufseinsteigern zu verbessern, sind Jugend- und Hochschulmedien unerlässliche Multiplikatoren. Auch Unternehmen, die die gleiche Zielgruppe umwerben, können starke Partner sein; im Beispiel sind dies Musikunternehmen oder Modemarken. Auch ein gut gewählter Schirmherr erfüllt eine wichtige Funktion: Junge Berufseinsteiger lassen sich beispielsweise durch Unterhaltungsstars beeindrucken. Solche Prominente schaffen auch als Jurymitglieder, Laudatoren oder Teilnehmer an der Preisverleihung starke Identifizierungsmöglichkeiten in der Zielgruppe.
Unser Tipp: Unterteilen Sie die Kooperationen in Sponsoren, die für ihre Präsenz zahlen (Unternehmen), und Partner, für die die Präsenz kostenlos ist (Medien, öffentliche Institutionen, Einzelpersonen). Locken Sie die Kooperationen mit Öffentlichkeit: Die Partner und Sponsoren können auf Werbematerialien (Plakate, Flyer, Teilnahmeunterlagen) und in Pressemitteilungen erwähnt werden oder sogar einen Sonderpreis stiften. Geeignete Kooperationen finden Sie am leichtesten, wenn Sie sich nach der Frage richten: Welche Unternehmen und Organisationen wollen bei der Wettbewerbszielgruppe ein positives Image pflegen oder erringen?

Engagierter Start: Kraftvoll von Anfang an

(c)istockphoto.com/Neustockimages Der Wettbewerb startet gewöhnlich mit der Bewerbungsfrist. Das ist die wichtigste Phase, da die Teilnehmerzahl später auch etwas über die Bedeutung/Qualität des Preises aussagt. Die Pressemitteilung zum Start (inkl. Zitat des Schirmherrn und des Verbandsvorsitzenden) ist ein absolutes Muss. Die im Vorfeld gesuchten Kooperationen zeigen nun ihren Wert. Vor allem die Medienkooperationen zahlen sich in dieser Phase aus. Sie fungieren häufig als wahre Türöffner zu den Zielgruppen. Darüber hinaus ist es jetzt an der Zeit auch Multiplikatoren zu nutzen, die im Vorfeld als zu klein oder gar ungeeignet erschienen. Wenn es beispielsweise um einen Journalistenpreis geht, können die DJV-Landesverbände, die Vereinigungen der Jugend- und Nachwuchsjournalisten oder auch Vertreter von Journalistikstudiengängen an Hochschulen helfen, den Wettbewerb bekannter zu machen.
Unser Tipp: Machen Sie es anderen leicht, den Wettbewerb bekannter zu machen. Erstellen Sie auf ihrer Verbandswebsite eine eigene Rubrik (oder Microsite) mit wichtigen Informationen. Unverzichtbar ist dabei ein Dokument, das die wichtigsten Daten (wie z.B. Teilnahmebedingungen, Fristen, Preise) enthält. Praktisch sind auch Flyer oder Plakate zum Aushängen, die Sie zum Start an Multiplikatoren versenden sollten, und natürlich Onlinebanner zum Herunterladen für Ihre Partner und Mitglieder.

Ehrungen am Ende: Shortlist & Preisverleihung

(c)istockphoto.com/londoneye Nach den letzten Jurysitzungen dürfen alle Register gezogen werden. Einige Verbände veröffentlichen noch vor der eigentlichen Preisverleihung eine Liste mit allen Nominierten. Eine solche Shortlist ist natürlich für die Teilnehmer interessant, aber auch einige Medien nutzen solche eine Quelle gerne, um über den Preis zu berichten (z.B.: „Bonner Unternehmer für Bundespreis nominiert“). Mitunter erhalten ausgewählte Medien sogar die Sieger vor der offiziellen Bekanntgabe exklusiv  von Pressestellen – dies sichert häufig auch die spätere Berichterstattung.
Am Tag der Preisverleihung wird die zuvor vorbereitete Pressemitteilung mit Zitaten der Laudatoren, Sieger etc. versandt. Ebenso wichtig wie Fotos sind hier natürlich auch Kurzportraits der Sieger (und Nominierten).
Unser Tipp: Unterschätzen Sie nicht die Wirkung der Regionalzeitungen. Als Verband sollten Sie für die Preisträger und Nominierten regional angepasste Pressemitteilungen bereithalten und sie in Rücksprache mit den Verantwortlichen versenden.

Danach: Andere werben lassen

(c)istockphoto.com/NeustockimagesAuszeichnungen und Preise müssen gezeigt werden. Das früher übliche Bild mit Pokal im lokalen Anzeigenblatt reicht häufig nicht mehr aus. Wenn es nach den Siegern geht, sollen Kunden, Zulieferer, Mitbewerber und Mitarbeiter erfahren, dass sie ausgezeichnet wurden.
Unser Tipp: Helfen Sie ihnen; denn auch Sie haben etwas davon, wenn der Preis bekannter wird. Das heißt: neben den erwähnten Klassikern Pokal und Urkunde – brauchen Sie ein Signet. Die Preisträger können dieses Logo später bequem für ihre Website oder ihren Briefkopf nutzen.

Dokumentieren: Nachhaltigkeit schaffen

(c)istockphoto.com/zoomstudioEine Dokumentation mit zum Beispiel einem Grußwort des Verbandsvorsitzenden, Portraits der Sieger, Fotos von der Jurysitzung und ausgewählten Medienclippings belegt nicht nur die erfolgreiche Verbandskommunikation, sondern kann auch bei der Vorbereitung des nächsten Preises helfen.
Unser Tipp: Auch Sponsoren sind häufig dankbare Anzeigenkunden, wenn eine solche Dokumentation schon bei der Preisverleihung allen Gästen ausgehändigt wird.
 

Wussten Sie eigentlich, …

dass die Mitarbeiter des IFK Berlin bereits zahlreiche Wettbewerbe kommunikativ begleitet haben? Unter anderem
– den Qualitäts- und Innovationspreis, Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB),
– den Videowettbewerb, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) sowie
– den Unternehmerinnen- und Gründerinnenpreis, Land Brandenburg.
Profitieren doch auch Sie von unserer Kompetenz. Hier haben wir für Sie ein passgenaues Angebot hinterlegt.
 
 
 
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– Jetzt pdf downloaden: Diesen Artikel finden Sie im IFK Verbandsstrategen (Ausgabe 06/2011, S. 2).
 

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