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Was muss beim Versand von E-Mail-Newslettern beachtet werden?

Ein wichtiges Tool der Verbandskommunikation ist die Informationsweitergabe durch einen Newsletter. Sowohl intern als auch extern einsetzbar, lassen sich mit Newslettern Verbandsneuigkeiten rasch verbreiten. Doch welche Faktoren machen den Newsletter-Versand erfolgreich? Wir haben zwei Experten gefragt.
 
„Gezielt Informationen versenden“
Dr. Torsten Schwarz, Leiter Kompetenzgruppe Online-Marketing, eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., meint:
Torsten Schwarz_eco„Ob ein Newsletter wahrgenommen oder ungelesen gelöscht wird, hängt in erster Linie vom Absender ab. Ist es ein Unternehmen, das regelmäßig interessante Informationen hat? Bietet der Newsletter den Lesern einen echten Nutzwert? Wer regelmäßig Belanglosigkeiten versendet, wird sofort gelöscht. Wer aus Bequemlichkeit sämtliche News an den gesamten Verteiler sendet, vergrätzt oft seine Leser.
Stattdessen sollten Informationen nur an diejenigen verschickt werden, für die das wichtig ist, auch wenn die Aufteilung in verschiedene Empfängerkreise mit Aufwand verbunden ist.
Auch bei der Newsletter-Gestaltung werden Fehler gemacht: Verspricht die Betreffzeile einen konkreten Nutzen? Ist das Layout mobil-optimiert, damit es auf Smartphones optimal angezeigt wird?“
 
„Wiedererkennungswert schaffen“
Christian Orschler, Leiter Kommunikation, Verband Druck und Medien Bayern e.V., meint:
„Ein E-Mail-Newsletter ist kein Selbstzweck. Er muss sich in die Kommunikationslandschaft des Absenders einfügen und für den Empfänger einen Mehrwert darstellen. Sonst wird er ungesehen gelöscht.
Ein sofortiger Wiedererkennungseffekt – zum Beispiel durch Corporate Identity – ist notwendig, um im ersten Moment Aufmerksamkeit zu generieren.
Für uns als Verband stellt der Newsletter den Ferrari unter den Kommunikationsmitteln dar: schnell, auffällig, wenig Gepäck. Unser Anspruch ist es, mit Neuigkeiten aufzuwarten, die das Interesse des Empfängers treffen.
Für ausführliche und komplexe Aufbereitung von Themen – also unseren Kombi und unseren Lkw, um im Bild zu bleiben – verwenden wir Informationsformen wie Rundschreiben und Mitgliedermagazin.“
 
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