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Was gilt es beim Pitch und der Auswahl von Agenturen zu beachten?

Wir haben zwei Experten gefragt, was die größten Herausforderungen bei der Vorbereitung und der Durchführung eines Pitchs sind und nach welchen Kriterien die Agenturen ausgewählt werden. Hier lesen Sie die Antworten.
„Aufgaben klar definieren“
Ralf Hempel, Sprecher des Lenkungsausschusses, Initiative „FM – Die Möglichmacher“, meint:
„Unbedingte Voraussetzung für einen erfolgreichen Pitch ist, dass die kommunikativen Zielsetzungen und Aufgabenstellungen sowie der Budgetrahmen klar definiert und gemeinsam verabschiedet sind. Schon bei der Vorauswahl der Agenturen sollte darauf geachtet werden, dass diese Erfahrung in der Betreuung von Verbänden und ähnlich heterogenen Organisationen haben – da die Abstimmungsprozesse in der Regel komplexer sind. Im Pitch sollte nicht nur der kreative Ansatz überzeugen – wichtig ist auch, dass die ‚Chemie stimmt‘, dass die Agentur Branche und Zielgruppen versteht und nicht zuletzt auch, dass sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine transparente Abrechnung bietet.“
 
 
„Professionalität beweisen“
Norbert Gabrysch,  1. Vorsitzender, SDSt – Selbständige Design-Studios e. V., meint:
„Zuallererst: Ein fundiertes Screening von ca. zehn Agenturen – inkl. Arbeitsproben, Kostenschätzung und Darstellung der geplanten Vorgehensweise – liefert häufig eine bessere Beurteilungsgrundlage für die Agenturauswahl als ein Pitch.
Wenn es doch ein Pitch sein soll, ist eine klare, mit den finalen Entscheidern abgestimmte Aufgabenbeschreibung wichtige Grundlage. Die max. vier Agenturen, die durchaus offiziell genannt werden dürfen, benötigen einen kompetenten Ansprechpartner und ausreichend Zeit (3–5 Wochen). Zudem demonstriert ein Pitchhonorar in Höhe von ca. 1/3 des Agenturaufwands die Ernsthaftigkeit des Auftraggebers. In der Präsentationsrunde sollten alle Entscheider anwesend sein..“
 
 
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– Jetzt pdf downloaden: Diesen Artikel finden Sie im IFK Verbandsstrategen (Ausgabe 09/2014, S. 4).

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