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Wie bereitet sich Ihr Verband im Bereich der Kommunikation auf das nächste Jahr vor?

Wir haben zwei Experten gefragt, was die größten Herausforderungen bei der Jahresplanung sind und wie man sich auf das kommende Jahr vorbereiten sollte. Hier lesen Sie die Antworten.
„Abläufe festlegen“
Antje Schmilgus, Pressesprecherin, Freier Verband Deutscher Zahnärzte e. V., meint:
„Podiumsdiskussionen, Fortbildungsveranstaltungen, die Hauptversammlung oder unser 60-jähriges Verbandsjubiläum: Bei uns gibt es verschiedene Termine, die schon lange vor Jahresbeginn feststehen. Die entsprechenden Kommunikationsmaßnahmen können wir so frühzeitig planen, Abläufe und Verantwortlichkeiten im Vorfeld festlegen.
Darüber hinaus überlegen wir uns schon jetzt, welche Themenfelder wir im kommenden Jahr angehen möchten, entwickeln einen ‚Fahrplan‘ und sprechen uns mit dem Vorstand ab. So stecken wir frühzeitig den groben Rahmen für die Arbeit in der Pressestelle ab und schaffen uns den nötigen Freiraum für all jene Themen, die sich nicht einplanen lassen.“
 
„Themen recherchieren und besetzen“
Achim Wiese, Leiter Verbandskommunikation, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V., meint:
„Für die DLRG als weltgrößte Wasserrettungsorganisation ist es wichtig, die Öffentlichkeit noch intensiver über die Gefahren am und im Wasser aufzuklären. Im kommenden Jahr wird es aus diesem Grunde eine bundesweite gemeinsame Aktions-Woche unter dem Motto ‚Wir in der DLRG‘ geben. Auf der Fahne der Wasserretter wird sehr deutlich ‚Aufklärung und Prävention‘ stehen.
Großveranstaltungen sind in Herdecke/Westfalen, Dresden und in Friedrichshafen geplant. Ebenso wichtig wird es 2015 sein, gegen die Bäderschließungen anzutreten. Denn ohne Bäder gibt es keine Schwimmausbildungen. Das Ertrinkungsrisiko steigt immens. Die Menschen können dem Volkssport Schwimmen nicht mehr nachgehen. Hier ist Lobbyarbeit notwendig, die DLRG wird einen Bäderatlas erstellen und den Politikern bei möglichst vielen Veranstaltungen präsentieren.“
 
 
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– Jetzt pdf downloaden: Diesen Artikel finden Sie im IFK Verbandsstrategen (Ausgabe 10/2014, S. 4).

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