REZENSION

Magazingestaltung – wie die Profis es machen!

Nikola Wachsmuth und Heike Gläser Die richtige Magazingestaltung ist das A und O für eine erfolgreiche Publikation, die möglichst viele Leser erreichen soll. Hier zählen nicht nur die Inhalte mit interessanten Themen und ein gut gesetztes Cover. Vielmehr ist auf Kleinigkeiten zu achten, damit Mitglieder oder andere relevante Multiplikatoren tatsächlich zu dem besagten Magazin greifen und es am Ende auch lesen. Durch das Buch „Editorial Design – Magazingestaltung“ wird klar, worauf es bei der Gestaltung ankommt und dass es vor allem wichtig ist, dass Designer mit Journalisten zusammenarbeiten und sie sich gegenseitig verstehen.

Magazine wie Spiegel, Stern oder auch Cosmopolitan sind wohl jedem ein geläufiger Begriff, diese Ausgaben haben es geschafft, sie werden wiedererkannt. Doch warum genau ist es der Fall, dass diese Titel so gut wie jedem etwas sagen? Maßgeblich entscheidend sind hier, neben den Inhalten, die Typografie, Dramaturgie und Titelgestaltung, wie es Nikola Wachsmuth in den gleichnamigen Kapiteln genauestens erklärt.
Durch gut gewählte Bildbeispiele werden die im Text angesprochenen Problematiken erklärt und aufgelöst. So bleibt keine Frage unbeantwortet. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es eine kleine Übungsaufgabe, wo zu abgebildeten Magazinen Fragen gestellt werden, wie z. B. was gut ist und was verbessert werden sollte. Hierdurch wird das Auge geschult, um schnell suboptimale Herangehensweisen zu erkennen.

Nikola Wachsmuth klärt auf, was hinter einer erfolgreichen Magazingestaltung steckt. Sie macht darauf aufmerksam, dass es vor allem auf das Zusammenspiel von Journalist und Gestalter ankommt, denn wenn einer den anderen nicht versteht, kann die gestalterische Umsetzung auch nicht im vollen Maße stattfinden. Genau diese Eigenschaft macht ein gutes Magazin aus. Das gelungene Zusammenspiel wird von den Rezipienten wahrgenommen, auch wenn sie sich sonst nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Fazit: Ein Buch, bei dem das Lesen viel Spaß macht, weil es aufgrund der Gestaltung ein wahrer Hingucker ist. Die kurz gehaltenen Kapitel haben einen hohen Informationsgehalt, der mit vielen Beispielen unterfüttert wird. Zudem ist es spannend zu lesen, wie bekannte Magazine mit gewissen Gestaltungsmethoden die Aufmerksamkeit der Rezipienten auf sich ziehen. Für Gestalter und Designinteressierte ist dieses Werk ein Muss, da es viele Denkanstöße gibt. Neue Inspiration ist garantiert!

Bewertung:
Zielgruppe
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Nutzen für
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Theorie/Praxis
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Magazingestaltung – Der Leitfaden für Grafiker und Journalisten
von Nikola Wachsmuth und Heike Gläser
Stiebner Verlag, 1. Auflage 2013
ISBN-13: 978-3830714323
218 Seiten, broschiert, 29,90 EUR
rezensiert von Amke Stöhr, ADVERB
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