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Neueste Funktionen bei Instagram 2019

Im letzten Jahr hat Instagram die Marke von 1 Milliarde aktiven Nutzern geknackt und ist damit neben Facebook, YouTube und Twitter eines der erfolgreichsten sozialen Netzwerke weltweit. Innerhalb von zwei Jahren sind 6 Millionen neue Nutzer hinzugekommen, was im Umkehrschluss eine ständige Weiterentwicklung bedeutet. Die neuesten Funktions-Updates wie die Möglichkeit, Posts gleichzeitig auf mehreren Kanälen zu veröffentlichen, die Sprachnachrichten- und die Shopping-Funktion wurden bereits Ende 2018 vorgestellt. Jetzt stellt sich die Frage, welche neuen Funktionen sich noch für 2019 erwarten lassen.

Verbesserungen bei der Fotoqualität

SEO ist eine Abkürzung für Search Engine Optimization, oder zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Diese ist Teil des Suchmaschinenmarketings. SEO bezeichnet alle Maßnahmen, die man ergreifen kann, um Websites eine bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google & Co. zu verleihen. Eine bessere Sichtbarkeit führt zu mehr Besuchern und höheren Klickzahlen, kurz: zu mehr Reichweite und mehr Öffentlichkeit.

Unterschieden wird zwischen zwei Arten von SEO: Onpage- und Offpageoptimierung. Onpage optimieren lässt sich alles, was direkt auf der Website im Content-Management-System (CMS) verändert werden kann. Dabei sind gute Keywords ein wichtiger Faktor. Durch sie wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, über Suchmaschinen wie Google entdeckt zu werden. Offpage-Optimierung ist etwas komplizierter, da man sie nicht immer selbst beeinflussen kann. Es geht dabei hauptsächlich um Linkbuilding. Das bedeutet: Wie oft wird Ihre Website auf anderen Seiten verlinkt? Dadurch gewinnt sie zusätzliche Reputation, die Suchmaschinen in ihre Suche mit einbeziehen.

Keywords und Content

In den letzten Jahren hat sich die Qualität von Smartphone-Kameras und -Displays deutlich entwickelt, was gleichzeitig zu einer möglichen höheren Fotoauflösung führt. Instagram muss an dieser Stelle noch aufholen. Aktuell ist die Auflösung beim Hochladen der Bilder auf 1080 Pixel beschränkt, soll aber noch in diesem Jahr auf 4K-Fotos umgestellt werden.

Update für Menschen mit Sehbehinderungen

Vor wenigen Monaten führte Instagram eine neue Funktion ein, die es sehbehinderten Menschen durch Objekterkennung und visuelle Beschreibungen der Bilder ermöglicht, die App zu nutzen.

Die neue Vorlese-Funktion wird aktiviert, sobald ein Bildschirmleser für Instagram verwendet wird. Das Problem hierbei ist allerdings, dass die Beschreibung der Fotos mithilfe eines automatisch generierten Textes geschieht, welcher oft nicht sehr genau ist. Hier haben Benutzer beim Hochladen des Fotos die Möglichkeit, statt des automatischen Textes eine genauere Beschreibung des Bildes einzufügen.

Abstimmung bei der Marketingstrategie für Facebook und Instagram

Durch Facebook Analytics lassen sich bereits zahlreiche Analysen über die Nutzung von Facebook-Seiten erstellen. Instagram bietet Unternehmen eine leistungsstarke Plattform, um ihre Produkte zu vermarkten. Eine Vielzahl der Nutzer folgt bei Instagram bestimmten Marken und Unternehmen. Mithilfe von Instagram Insights sehen die Unternehmen bereits jetzt, wie Nutzer mit den geteilten Inhalten interagieren. Im nächsten Schritt geht es Instagram darum herauszufinden, welche Inhalte die Nutzer in Zukunft ansprechen könnten und in welche Richtung sie Instagram weiterentwickeln könnten. Der Mutterkonzern Facebook plant, Instagram Analytics in Facebook Page Analytics zu integrieren, um eine abgestimmte Marketingstrategie für Instagram und Facebook zu erstellen. Die präzise Analyse von Facebook Analytics in Verbindung mit der passenden Software stellt eine deutliche Verbesserung dar.

Boost-Funktionen für Instagram Stories

Bei der neuen Promote-Funktion könnten bestimmte Kanäle bei Instagram gegen Bezahlung häufiger in der Story-Funktion von Nutzern erscheinen. Die gleiche Funktion existiert bereits bei Facebook, was jedoch dazu geführt hat, dass die Zielgenauigkeit der werbenden Seiten dadurch an Wirkung verloren hat. Instagram müsste es bei seinem Update schaffen, Seiten, die „geboosted“ werden, mit dem Zuschnitt auf den einzelnen Nutzer zu vereinbaren. Promote stellt unterschiedliche „Targeting-Möglichkeiten“, wie zum Beispiel Nutzer, die den eigenen Followern vom Profil her ähneln, oder Nutzer, die sich in einem festgelegten Umkreis befinden, zur Verfügung.

von Ieva Martinsone, Agentur ADVERB


Jetzt PDF downloaden: Diesen Artikel finden Sie im Verbandsstrategen Ausgabe #77 2019, S. 22.

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