REFERENZEN

„So many stories to be told” – die INSM auf Instagram

Facebook, Instagram, Twitter oder gar SnapChat – im Dschungel der sozialen Medien kann einem schon mal schwindelig werden. Umso wichtiger ist es, die Besonderheiten der einzelnen Plattformen zu kennen, um sie für die Kommunikation nutzbar zu machen. Tanya Jochims ist Beraterin bei ADVERB und betreut die Initiative Soziale Marktwirtschaft bei der Social-Media-Kommunikation. Sie erklärt, weshalb gerade die INSM das soziale Netzwerk gekonnt nutzt.

Warum nutzt die INSM Instagram überhaupt?

15 Millionen Menschen sind in Deutschland jeden Monat auf Instagram aktiv. Damit ist die Plattform auch für Verbände ein spannendes Medium. Zudem gibt Instagram verstärkt Raum für Blicke hinter die Kulissen. Sachbezogene Postings können hier durch bunteren Content aufgelockert werden und zeigen ein anderes Bild der INSM als allein die politische Positionierung. Die Initiative nutzt diese Besonderheit, um neben den politischen Positionen auch weichere Themen zu spielen. So erscheinen im Feed neben der „Ultimative Soli Breakup Playlist“ ebenso Grüße aus dem Urlaub in Form eines GIFs oder gar ein Bild vom leckeren Frühstück. Das schafft Nähe zur INSM und lockert den Feed auf.

Was ist der Unterschied zwischen Instagram und Facebook und wie zeigt sich das auf den INSM-Plattformen?

Zunächst einmal sprechen Instagram und Facebook verschiedene Zielgruppen an. Grundsätzlich kann man sagen, dass auf Facebook User ab 25+ Jahren zu finden sind, die Nutzer auf Instagram jedoch überwiegend im Alter zwischen 14 und 29 Jahren sind. Dies sollten sich Verbände beim Entwickeln einer Kanalstrategie vor Augen führen.

Die INSM schneidet den Content auf Instagram auf die junge Zielgruppe zu und wählt gezielt aus, welche Posts, die bei Facebook gepostet werden, ebenfalls auf Instagram veröffentlicht werden und inwiefern die Inhalte textlich angepasst werden müssen.

Auch mit Blick auf die technischen Features bietet Instagram zahlreiche Möglichkeiten. So können User neben dem Posten von Bildern samt Hashtags auch die Story-Funktion nutzen. Stories sind Momentaufnahmen. Sie sind einzigartig und nur für kurze Zeit abrufbar. Sie zeigen damit eine neue Facette und eröffnen eine andere Ebene der Identifikation mit der Organisation und den Mitarbeitern – sie geben der Initiative ein Gesicht. Stories können sowohl Kurzvideos als auch Fotos mit kleinen Animationen oder gar kurze Umfragen zu Meinungsbildern der Community sein. Noch stärker als Facebook eignet sich Instagram so zum Erzählen von Geschichten.

Wozu nutzt die INSM die Stories?

Durch ihren Business-Account kann die INSM bei den Stories ebenfalls Links hinterlegen, die die User direkt auf andere Medien weiterleiten. Nutzer können so auf zusätzliche Inhalte hingewiesen werden.

Die INSM setzt dieses Feature gekonnt ein, um neue Veröffentlichungen auf ihrem Ökonomenblog zu bewerben. Mit einer Infokachel wird dabei der neue Artikel auf Instagram angekündigt und in der Story publiziert. Ein Hinweis auf dem Kachelbild leitet die User direkt zum Blogartikel der Initiative. So kann auch die jüngere Zielgruppe als Leserschaft des Ökonomenblogs gewonnen werden und die einzelnen Kommunikationskanäle werden noch enger verzahnt.

Die INSM setzt dieses Feature gekonnt ein, um neue Veröffentlichungen auf ihrem Ökonomenblog zu bewerben. Mit einer Infokachel wird dabei der neue Artikel auf Instagram angekündigt und in der Story publiziert. Ein Hinweis auf dem Kachelbild leitet die User direkt zum Blogartikel der Initiative. So kann auch die jüngere Zielgruppe als Leserschaft des Ökonomenblogs gewonnen werden und die einzelnen Kommunikationskanäle werden noch enger verzahnt.

Was funktioniert auf Instagram gut und was ist eher schwierig?

Dem Medium entsprechend funktioniert das Bewegtbild besonders gut. Noch stärker als bei Facebook steht hier die Visualität und nicht der Text bei den Postings im Zentrum. Mit Verlosungen kann man seine Community jedoch animieren, an der Diskussion teilzunehmen. Die INSM verlost in regelmäßigen Abständen Werke zu politischer Aufklärung und schafft somit einen Anreiz für die User, unter den Postings zu kommentieren. Textwüsten hingegen haben bei Instagram nichts verloren. Wie auch bei anderen Social-Media-Plattformen ist hier weniger oft mehr.

Wie kann das Design der Plattform angepasst werden?

Um einen hohen Wiederkennungswert zu erreichen, sollte selbstverständlich das eigene Logo eingebaut werden. Zudem bietet Instagram die Möglichkeit, Stories auf der Seite anzuheften und mit einzelnen Logos zu personalisieren. Die INSM nutzt hierfür die Logos der Website, um die Kommunikationsthemen klar zu strukturieren. Besucher des Kanals können sich somit schnell zu den einzelnen Themengebieten informieren.

von Tanya Jochims, Agentur ADVERB

Jetzt PDF downloaden: Diesen Artikel finden Sie im Verbandsstrategen Ausgabe #77 2019, S. 24.

Kontakt

Wir beraten Sie gerne.

Wenn Sie ein Projekt haben, das Sie gern mit uns diskutieren möchten, nehmen Sie einfach Kontakt auf. Wir freuen uns über spannende Projekte.