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Was ist Instagram und welche Funktionen bietet es?

Instagram gehört inzwischen zu den erfolgreichsten sozialen Medien und ist dabei, weiter zu wachsen. Längst ist Instagram mehr als nur eine Foto-App. Neben der Beitrags-Funktion ist es möglich, Videos und Stories zu verbreiten, Liveübertragungen zu starten oder sogar einen eigenen TV Channel (IGTV) aufzubauen. Um den Überblick nicht zu verlieren, werden im Folgenden die wichtigsten Funktionen zusammengefasst.

Ein aussagekräftiges Profil erstellen: Die Biografie

Im ersten Schritt ist es wichtig, dass das Profil bzw. die Biografie auf Instagram ausgefüllt werden. Zusätzlich zum Nutzernamen kann ein Profilname festgelegt werden, der zum Beispiel der vollständige Verbandsname sein kann. Der Profilname kann höchstens 30 Zeichen, inklusive Leer- und Sonderzeichen, beinhalten. Nutzer- und Profilname sind die beiden wichtigsten Wiedererkennungsmerkmale, da nur diese beiden in der Such-Funktion berücksichtigt werden. Wenn Instagram-Nutzer auf den Verbands-Account stoßen, sollten sie ihn direkt dem Verband zuordnen können. Deswegen sollte der Nutzername auch den Namen des Verbandes enthalten und möglichst einfach sein, damit sich der Nutzer an ihn erinnert. Der Name darf, abgesehen von Punkten und Unterstrichen, keine Leer- und Sonderzeichen beinhalten. Bei längeren Verbandsbezeichnungen empfiehlt es sich, die offizielle Abkürzung des Verbandes als Name zu nutzen. Des Weiteren ist es wichtig, dass das Verbandslogo als Profilbild verwendet wird. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass der Account auch öffentlich zugänglich ist. Das klingt zwar auf den ersten Blick banal, ist aber von höchster Bedeutung, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Im zweiten Schritt sollte in der Profilbeschreibung der Verband kurz und knapp vorgestellt werden. Hier gilt das Credo „In der Kürze liegt die Würze“, da die Beschreibung nicht mehr als 150 Zeichen umfassen kann. Im dritten Schritt sollte zum einen in der Biografie ein Link zur Verbands-Internetseite führen und zum anderen sollte auf der Internetseite ein Icon den Weg zum Instagram-Profil weisen.

Das Leben in Bildern erzählen: Die Bilder-Funktion?

Mit der Beitrags-Funktion hat Kevin Systrom 2010 die App auf den Markt gebracht. Die Idee dahinter ist, dass Nutzer nur durch Bilder miteinander kommunizieren sollen. Das Besondere dabei ist die Verbindung einer Foto-Plattform mit einem Social-Media-Kanal. Auf der einen Seite haben Nutzer den Raum für Kreativität, um Fotos aus ihrem Leben zu teilen, und umgekehrt die Möglichkeit, andere Kanäle zu abonnieren, um in Echtzeit über die neuesten Inhalte informiert zu werden. Beim Hochladen eines Bildes existieren verschiedene Einstellungsoptionen. Zunächst gilt es zu entscheiden, ob nur ein oder gleich mehrere Bilder in einem Beitrag veröffentlicht werden sollen. Es besteht die Möglichkeit, bis zu zehn Bilder auf einmal hochzuladen. Im zweiten Schritt können die Bilder bearbeitet werden. Der Nutzer kann zwischen verschiedenen Filter- und Bearbeitungs-Funktionen wählen. Abschließend können Personen markiert sowie ein Aufnahmeort und eine Beschreibung hinzugefügt werden. Bei der Bildbeschreibung gilt es, kurz und knapp die wichtigsten Inhalte darzustellen. Durch die Setzung von Hashtags (#) kann der inhaltliche Schwerpunkt verdeutlicht und die Sichtbarkeit des Beitrags auf Instagram erhöht werden. Über die Such-Funktion kann nach Personen und Orten, aber auch nach bestimmten Hashtags auf Instagram gesucht werden. Bei der Setzung von Hashtags gilt es deshalb zu beachten, dass sie sinnvoll und nicht zu häufig gesetzt werden.

Bewegte Bilder hochladen: Die Video-Funktion?

In der Story-Funktion besteht die Möglichkeit, Bilder, Videos und Text zu einer Slideshow zusammenzustellen. Story-Beiträge sind insgesamt für 24 Stunden sichtbar und werden danach gelöscht. Aus diesem Grund eignen sie sich insbesondere für kurze, spontane Updates. Sie erscheinen, anders als die Beiträge, nicht im Instagram Feed auf der Startseite, sondern über dem Newsfeed.

Die Inhalte der Story können direkt auf Instagram konzipiert oder aus einer eigenen Datei hochgeladen werden. Im ersten Fall besteht die Option, Bilder und Videos sowie kurze Textbotschaften in der Story-Funktion zu erstellen. In dieser Funktion können auch gestalterische Zusatzoptionen wie „Boomerang“, „Superzoom“ oder „Rewind“ (rückwärts abgespielte Aufnahmen) eingesetzt werden.

Wenn Inhalte aus der eigenen Datei ausgesucht werden, können auf diesem Weg gleich mehrere Motive auf einmal hochgeladen werden. Sobald ein Motiv ausgesucht ist, können Extras wie Hashtags, Standort, Uhrzeit oder die aktuelle Temperatur hinzugefügt werden. Weiterhin bestehen die Möglichkeiten, Personen beziehungsweise andere Accounts zu markieren, die Story mit Musik zu unterlegen, eine Umfrage zu starten oder die Story mit einem eigenen Sticker zu schmücken. Abschließend kann die Story mit einem passenden Filter versehen und mit der eigenen Community geteilt werden. An dieser Stelle kann der Nutzer selbst darüber entscheiden, ob die Story nur mit einem bestimmten Personenkreis oder mit allen Followern geteilt werden soll. Nach dem Posten kann nachvollzogen werden, von welchen und wie vielen Personen die Story angeschaut wurde.

Momente in Echtzeit verfolgen: Die Livestream-Funktion

Der Livestream ist ein Teil der Story-Funktion. Durch die Livestream-Funktion können Handlungen in Echtzeit übertragen werden. Nach dem Start des Livestreams werden einige Abonnenten darauf aufmerksam gemacht, dass ein Live-Video gestartet wurde. Nach Beendigung wird der Stream automatisch gelöscht. Nutzer haben die Möglichkeit, den Livestream direkt zu kommentieren. Die Kommentare werden in regelmäßigen Abständen eingeblendet, sodass sie für alle sichtbar sind.

Einen eigenen TV-Kanal kreieren: Die IGTV-Funktion

Mitte letzten Jahres wurde die TV-Kanal-Funktion auf Instagram vorgestellt und ist mittlerweile auch in Deutschland verfügbar. IGTV ist in der Instagram-App inkludiert, kann aber auch in einer eigens dafür kreierten App heruntergeladen werden. Sobald der Nutzer die IGTV-Funktion auf Instagram öffnet, starten vorab ausgewählte Videos, die auf dem eigenen Nutzungsverhalten basieren. An dieser Stelle sind unterschiedliche Kanäle vertreten.

Mit anderen Nutzern direkt in Kontakt treten: Die Nachrichten-Funktion

Zunehmend wird auch die Nachrichten-Funktion auf Instagram verwendet. Nutzer können an dieser Stelle anderen Nutzern nach dem gleichen Prinzip wie bei WhatsApp oder im Facebook Messenger eine Nachricht schreiben. Ebenso besteht die Möglichkeit, Stories von anderen Nutzern zu kommentieren. Dabei erscheinen die Kommentare ebenfalls im Nachrichtenverlauf. Eine Nachricht bekommt der Nutzer auch, wenn er in einer anderen Story oder in einem anderen Kommentar erwähnt wurde.

Instagram mobil und auf dem Desktop nutzen: Plattformen

Instagram ist auf Android-, Windows- und Apple-Geräten sowie in dem browserbasierten Desktop verfügbar. Bei Letzterem lässt sich die Video-Funktion besonders gut nutzen, da hier professionell erstellte Videos hochgeladen werden können. Jedoch sind in der browserbasierten Desktop-Version von Instagram keine direkten Nachrichten möglich. Diese Funktion kann aktiviert werden, indem die Desktop-App heruntergeladen wird.

von Ieva Martinsone, Agentur ADVERB


Jetzt PDF downloaden: Diesen Artikel finden Sie im Verbandsstrategen Ausgabe #77 2019, S. 16.

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