EDITORIAL

Krisen? Fehlanzeige!

von Christian H. Schuster

„Wir können uns nicht vorbereiten, und Krisen gibt es bei uns nicht“, sagte die Pressesprecherin des Berufsverbands. Bei unserer Veranstaltungsreihe „NGOtalk“ haben wir immer mal wieder kritische Geister im Publikum. So auch diesmal. Die Frau bestand beharrlich auf ihren Thesen.

Verbände können sich natürlich nicht auf alle Krisenfälle vorbereiten. Zu groß sind die möglichen Fallstricke: Personenskandale, Fehlverhalten von Mitgliedern/Branchenvertretern, Misswirtschaft usw. Aber eines haben all diese Skandale gemeinsam: Sie erfordern schnelles und professionelles Handeln.

Und genau da setzt Krisenprävention an. Zur Vorbereitung werden in ruhigen Zeiten effiziente Kommunikationsstrukturen für Ausnahmesituationen aufgebaut. Der Fahrplan hierfür ist nicht ohne: Meldeketten festlegen, Krisenstäbe berufen, Zuständigkeiten benennen und Befugnisse definieren. Denn wer glaubt, dass in Krisenfällen ein Arbeiten „as usual“ möglich ist, irrt.

Eine „Es ist wird schon nichts passieren“-Denke, wie von der Kollegin, ist grob fahrlässig und gefährdet nicht nur den Verband und das Ansehen der Geschäftsstelle, sondern im schlimmsten Fall auch die gesamte Branche. Das wird Ihnen freilich nicht passieren, denn erste Ideen und Impulse gibt Ihnen dieses Heft mit auf den Weg. Und sollten Sie noch Fragen haben, kommen Sie gern auf uns zu. Wir helfen Ihnen dabei, Krisenpotenziale zu erkennen und auch – wenn nötig – Krisen schnell zu überwinden.

Viel Erfolg bei der Verbandskommunikation wünscht Ihnen

Christian H. Schuster

ADVERB – Agentur für Verbandskommunikation

Jetzt PDF downloaden: Diesen Artikel finden Sie im Verbandsstrategen Ausgabe #79 2019, S. 03.

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