Session 2

Nachwuchs: Die Millennials begeistern

von Leonie Holkenbrink

Das Thema Fachkräfte- und Nachwuchsmangel ist auch in der Verbandsarbeit von großer Relevanz. Ob in einem akademischen Berufsfeld oder im Handwerk, die Frage bleibt: Wie können junge Menschen sowohl online als auch offline für eine Profession begeistert werden? Antworten auf diese Frage geben Manuela Koneczny (Handwerkskammer München und Oberbayern) und Miriam Melanie Köhler (Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V.), die mit ihrer Verbandsarbeit zahlreiche junge Menschen erreichen und begeistern.

Aber wer sind sie überhaupt, diese jungen Menschen unserer Zeit?

Die Millennials, auch genannt Generation Y, sind die bis heute wohl am besten erforschte Generation. Geboren zwischen 1985 und 1995, stellen sie ganz besondere Ansprüche an Verbände. Sie suchen nach einem Sinn bei der Arbeit und brauchen Abwechslung. Als digitale Pioniere sind sie besonders gut in der virtuellen Welt vernetzt, kennen und schätzen aber auch noch das Leben ohne Internet. Auf die Generation Y folgt die Generation Z, die digital Natives, die in den nächsten Jahren in den Arbeitsmarkt eintritt und jetzt schon die relevante Zielgruppe für Ausbildungsberufe darstellt. Internet und Smartphone sind für sie in allen Bereichen des Lebens selbstverständlich und unverzichtbar. Im Vergleich zu ihren Vorgängern gelten sie als traditionsbewusster und wünschen sich klare Strukturen.

von Leonie Holkenbrink
Sie berät bei ADVERB Landes- und Bundesverbände bei der Kampagnenkonzeption und -umsetzung. Erfahrungen aus ihrer Arbeit bei NGOs helfen ihr dabei, die spezifischen Herausforderungen des Haupt- und Ehrenamts zu erkennen und zu berücksichtigen.
030 / 30 87 85 88 – 48, leo@agentur-adverb.de

18.09.2019 / Ausgabe #82

Trends 2020 für die Zukunft Ihres Verbands

In jeder Ausgabe des Verbandsstrategen setzen wir mit Best-Practice-Beispielen, Expertenbeiträgen und Interviews einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt. Sie interessieren sich für das Thema? Dann schauen Sie doch gleich bei den anderen Artikeln dieser Ausgabe vorbei.

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Die Zielgruppe muss beobachtet und Content und Kanäle stetig hinterfragt und angepasst werden.

Azubis: Was ist wichtig bei der Ansprache von jungen Bewerbern?

Die drei wichtigsten Erfolgsfaktoren für die Ansprache von jungen Leuten im Rahmen einer Nachwuchskampagne sind für mich die Ansprache der Zielgruppe auf Augenhöhe, die Wahl der richtigen Kanäle und der Mut, neue Wege zu gehen. Die Zielgruppe muss beobachtet und Content und Kanäle stetig hinterfragt und angepasst werden. Im Rahmen der Kampagne „Macher gesucht!“ des Bayerischen Handwerkstags e. V. versuchen wir deshalb die Generation Z zielgruppenspezifisch anzusprechen und sie mit fesselnden Aktionen wie der „Crafty Battle Box“ für das Handwerk zu begeistern. Es handelt sich um eine mobile Rätselstation, die spielerisch verschiedene Gewerke veranschaulicht und Jugendliche so auf eine neue Weise an das Handwerk heranführt.

von Manuela Koneczny
Geschäftsbereichsleiterin, Handwerkskammer für München und Oberbayern

Jetzt PDF downloaden: Diesen Artikel finden Sie im Verbandsstrategen Ausgabe #82 2019, S. 08.

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