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Podcasts – Das Comeback der Audioformate

von Marvin Welz

Die Medienlandschaft lebt. Es entwickeln sich stetig weitere Instrumente und Kanäle, die sich zur medialen Nutzung eignen. In den letzten Jahren haben sich zunehmend Audio-Podcasts auf den Markt gedrängt und zu einem festen Bestandteil der Medienwelt entwickelt. Durch die zunehmende Bedeutung und Nutzung von Smartphones ist auch die Relevanz der Audioformate gestiegen. Diese werden nämlich oft unterwegs gehört. Branchenübergreifend haben sich Formate herausgebildet, die verschiedenste und spezifische Themen behandeln.

Die Nutzung wird immer beliebter

Etwa 26 Prozent der Deutschen nutzen – laut einer Studie von Bitkom – Podcasts regelmäßig. Die beliebteste Rubrik hierbei ist Nachrichten & Politik (45 Prozent). Die meisten Podcasts sind im Audioformat episodenartig konzipiert und werden in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Die Nutzung erstreckt sich über alle Altersgruppen, es werden unterschiedlichste Themen und Interessenfelder bespielt. Begünstigt wird das auch durch den gestiegenen Gebrauch von Smartphones über alle Altersgruppen hinweg. Zudem können Podcasts nebenbei konsumiert werden. Sie sind ein bequemes, alltagstaugliches Medium und verlangen relativ geringe Aufmerksamkeitsspannen.

Viele Potenziale

Auch der Einsatz von Werbung in Podcasts hat sich durch die gestiegene Relevanz erhöht, sodass sie ein hohes finanzielles Potenzial mit sich bringen. Auch die Plattformen zum Austausch wachsen: Die beliebtesten Anbieter, über die Podcasts veröffentlicht werden, sind iTunes, Spotify und SoundCloud. Für die Hörenden liegt die perfekte Länge eines Podcasts bei 13 Minuten. Es erfordert zudem einen vergleichsweisen geringen Aufwand, einen professionellen Podcast zu produzieren. Es liegt noch weiteres Potenzial in diesem Bereich, die Entwicklung und das Wachstum von Podcasts sind noch nicht abgeschlossen. Der Wettbewerb und die Konkurrenz sind in diesem Bereich noch nicht so hoch zu bewerten wie beispielsweise auf YouTube.

31.01.2020 / Ausgabe #85

Alles neu – Kick-off für moderne Verbands-PR

In jeder Ausgabe des Verbandsstrategen setzen wir mit Best-Practice-Beispielen, Expertenbeiträgen und Interviews einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt. Sie interessieren sich für das Thema? Dann schauen Sie doch gleich bei den anderen Artikeln dieser Ausgabe vorbei.

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Die Vorteile von Podcasts

Auch für Verbände eignet sich das Audioformat, um Themen anzusprechen, zu setzen und ihre öffentliche Wahrnehmung zu stärken. Podcasts können dafür als wirksames Instrument eingesetzt werden. Sie eignen sich zur Mitgliederbindung, können Interesse wecken und bieten eine Möglichkeit, sich zu etablieren. Des Weiteren können Podcasts der Imagepflege dienen, indem sie sympathisch und professionell gestaltet werden. Es kann ein einzelnes Thema intensiv behandelt werden, dadurch können fachspezifische Expertisen zur Geltung kommen und geliefert werden. Die individuelle Ausgestaltung eines Podcasts bietet viele Freiheiten. Der Kreativität wird somit Raum gegeben.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass ein Podcast eine geeignete Möglichkeit ist, die medialen Nutzungsfelder zu erweitern und zu ergänzen.

Marvin Welz berät bei ADVERB Landes- und Bundesverbände bei der Kampagnenkonzeption und in Kommunikationsstrategien. Praxiserfahrung im redaktionellen Bereich und in der politischen Kommunikation hilft ihm dabei, die Herausforderungen medialer Prozesse zu erkennen.
030 / 30 87 85 88 – 49 | mawe@agentur-adverb.de

Jetzt PDF downloaden: Diesen Artikel finden Sie im Verbandsstrategen Ausgabe #85 2020, S. 14.

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