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Homeoffice mit Kindern – Was machen andere Eltern?

von Christina Grossmann

Das Arbeiten im Homeoffice mit der Betreuung der eigenen Kinder in Einklang zu bringen, stellt viele Eltern auf der ganzen Welt derzeit vor neue Herausforderungen. Im folgenden Beitrag werden drei Hinweise gegeben, die dabei helfen sollen, sich und die anderen Haushaltsmitglieder einfacher zu organisieren sowie die Kommunikation mit Kunden und Kollegen aus dem Homeoffice heraus zu vereinfachen.

1. Kommunizieren und Planen

Eineder wichtigsten Empfehlungen von diversen Müttern und Vätern im Homeoffice lautet:Kommuniziere klar und offen. Damit ist nicht nur gemeint, dass den eigenenKindern der Unterschied zwischen Freizeit und Arbeit verdeutlicht werden muss,sofern diese schon aus den Windeln heraus sind. Auch im Berufskontext sollten eindeutigeAbsprachen mit Kunden, Kollegen und manchmal auch dem Chef getroffen werden.

Zum einen sollte den Kindern kommuniziert werden, dass zu bestimmten Zeiten nicht gestört werden darf und dass das nichts mit fehlender Zuneigung oder Interesse zu tun hat. Auf der anderen Seite vereinfacht es das Arbeitsleben im Homeoffice enorm, wenn auch Kunden und Kollegen die Chance bekommen, von der persönlichen Lage zu erfahren. Seien Sie sich bewusst: Viele befinden sich gerade in einer ähnlichen Situation und man sollte sich vergegenwärtigen, dass die meisten durchaus Verständnis für die kurze Unterbrechung eines Telefonats zeigen, wenn es mal nicht anders geht – sofern die Situation vorab deutlich kommuniziert wird.

19.03.2020 / Ausgabe #87

Verbände im Homeoffice – Zusammenarbeit neu organisieren

In jeder Ausgabe des Verbandsstrategen setzen wir mit Best-Practice-Beispielen, Expertenbeiträgen und Interviews einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt. Sie interessieren sich für das Thema? Dann schauen Sie doch gleich bei den anderen Artikeln dieser Ausgabe vorbei.

2. Selbstständigkeit trainieren

Kinder brauchen Beschäftigung. In einigen Blogs wird der Tipp gegeben, den Kindern auch einen Arbeitsplatz einzurichten. Dort kann dann nach Lust und Laune mit Stift und Papier, Stempeln, Scheren und anderen Büroartikeln gewerkelt werden. Das gibt dem Kind das Gefühl, auch einer wichtigen Aufgabe nachzugehen, und trainiert außerdem die Selbstständigkeit. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass dies für Ablenkung von den interessanten Sachen, die auf dem Schreibtisch von Mama und Papa liegen, sorgt.

Fürältere Kinder gibt es zudem ein großes Angebot an Lernplattformen im Internet,um den verpassten Schulstoff nachzuarbeiten oder sich anderweitig Bildunganzueignen. Fächerübergreifende Lernportale wie Sofatutor, Scoyo und Anton bietenkindgerechte Formate zum Lernen mit interaktiven Videos, Übungen undUnterrichtsmaterial an.

Für Kinder im Grundschulalter gibt es auch von den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern ein großes mediales Angebot im Fernsehen und online. WDR und SWR bieten viele Extra-Programme für Kinder im Vormittagsprogramm an, um der Langeweile entgegenzuwirken.

3. Vorteile nutzen

Obwohl sich viele Eltern Sorgen machen, wie das Homeoffice mit den Kindern klappen wird, sollten die positiven Seiten auf keinen Fall verkannt werden. Bei guter Planung und Strukturierung des Alltags kann die Zeit im Homeoffice auch zur Freude aller Familienmitglieder gestaltet werden. So verbringt man beispielsweise die Mittagspause zu Hause mit der Familie, anstatt in einer überfüllten Kantine. Außerdem spart man Zeit für Arbeitswege und kann diese besser im Garten oder auf dem Spielplatz nutzen.

Jetzt PDF downloaden: Diesen Artikel finden Sie im Verbandsstrategen Ausgabe #86 2020, S. 22.

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