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Was macht eine Mitgliederzeitschrift erfolgreich?

Mitgliederzeitschriften sind immer noch das wichtigste Medium der internen Kommunikation. Dennoch wandern viele Ausgaben ungelesen ins Altpapier und bekommen damit nicht die Beachtung, die sich so mancher Hauptgeschäftsführer oder auch Kommunikationsverantwortliche wünscht. Wir haben zwei Kommunikations-Profis nach ihren Erfolgsgeheimnissen gefragt. Beide sind für den „Corporate Publishing-Preis 2011“ nominiert.
 
„Klare Botschaften, relevante Neuigkeiten und kurze Statements“
Anton Landgraf, leitender Redakteur „Amnesty Journal“, Deutsche Sektion Amnesty International, meint:
„Eine Mitgliederzeitschrift ist erfolgreich, wenn sie gelesen wird. Darin unterscheidet sie sich nicht von Publikumsmagazinen. Wer seine Mitglieder erreichen will, muss daher nicht nur deren spezifische Interessen kennen, sondern auch die Lese- und Sehgewohnheiten. Die Form ist ebenso wichtig wie der Inhalt, Grafik und Bild existieren gleichberechtigt mit dem Text. Zudem merken Leser schnell, ob eine Zeitschrift authentisch und glaubwürdig eine Geschichte vermitteln kann. Schließlich steckt in jedem Mitglied auch ein Experte. Und nicht zuletzt gilt: Wenn die Redaktion von der eigenen Zeitschrift begeistert ist, springt der Funke über.“
 
„Professionelle Autoren, gute Inhalte und Markenbewusstsein“
Ingrid Famula, Leitung Kommunikation/Pressesprecherin, Chefredaktion „ubuntu“, SOS-Kinderdörfer weltweit, meint:
„Eine gute Mitgliederzeitschrift zeichnet sich in meinen Augen dadurch aus, dass die Redaktion aus Mitarbeitern besteht, die das nötige Know-how dafür mitbringen; dass bei den Themen, die sich natürlich im Kern direkt oder indirekt auf die eigenen Botschaften beziehen sollten, auch über den oft engen Tellerrand geschaut wird; dass den Lesern Texte von professionellen Autoren geliefert werden; dass ein wesentliches Ziel sein sollte, eine so gute inhaltliche Qualität zu erreichen, dass ein „Must-have“-Effekt entsteht. Und – dass mit dem nötigen Respekt gegenüber der eigenen Marke und den eigenen Werten gearbeitet wird. Wer in-house über diese Ressourcen nicht verfügt, sollte sich gut überlegen, überhaupt die finanziellen Mittel dafür einzusetzen. In so einem Fall ist es häufig besser, externe Profis mit einzubeziehen – eine zusätzliche Außenansicht kann dem Produkt nur gut tun.“
 
 
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