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Wie nutzt Ihr Verband die sozialen Netzwerke zur politischen Interessenvertretung?

Facebook, Twitter und Co. bieten neben der Verbreitung von öffentlichkeitswirksamen Informationen auch die Möglichkeit, mit politischen Entscheidern in Kontakt zu treten. Wir haben drei Experten gefragt, welche Maßnahmen sie im Bereich des Digital Lobbyings umsetzen. Hier lesen Sie die Antworten.

„Zur direkten Ansprache“
Manon Struck-Pacyna, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V., meint:
„Für den BLL als Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft ist politische Interessenvertretung der wichtigste Baustein der Verbandskommunikation. Seit Anfang 2014 bringt der BLL seine hohe fachliche Expertise dabei auch digital ein. Die Website im Responsive Design und der Twitter-Kanal @BLL_de sind aus dem Daily Business nicht mehr wegzudenken.

Gerade auf Twitter sind viele wichtige Politiker und politische Organisationen aktiv. Egal ob als Live-Kommunikation von Veranstaltungen mit politischen Gästen oder themenspezifische Interaktion über direkte Ansprache oder klug gewählte Hashtags – schneller und für die Öffentlichkeit transparenter als über Twitter kann man Abgeordnete nicht erreichen.“

 

„Zur transparenten Kommunikation“
Cornelia Jurrmann, Pressesprecherin und Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sozialverband VdK Deutschland e. V., meint:
„Wir setzen seit drei Jahren erfolgreich auf die sozialen Medien Twitter und Facebook, um verschiedene Zielgruppen direkt zu erreichen. Angesprochen werden über unsere Kanäle neben der Öffentlichkeit, den Medien, unseren Mitgliedern und anderen Institutionen und Verbänden auch politische Entscheider, um mit ihnen in einen politischen Dialog zu treten und ihnen unsere Interessen und Positionen nahezubringen.

So können wir die klassische Öffentlichkeitsarbeit mit der politischen Kommunikation in den sozialen Netzwerken verbinden. Die Vorteile des Digital Lobbyings sind die leichte Erreichbarkeit, die schnelle Interaktion und die Transparenz unserer Arbeit gegenüber der Öffentlichkeit und unseren Mitgliedern.“

 

„Zur Interaktion mit Stakeholdern“
Matthias Bannas, Leiter Verbandskommunikation, Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft e. V., meint:
„Digital Lobbying ist unabdingbarer Bestandteil der Verbandsarbeit. Das beginnt intern damit, Mitglieder und Ehrenamt zu informieren und einzubinden, und endet bei der Interaktion mit den Stakeholdern. Im sozialen Netz ist eine starke Community die Basis für Erfolg. Insbesondere mitgliederstarke Verbände haben hier erhebliche Chancen.

Der BDWi schafft Reichweite für die Themen der Mitgliedsverbände, indem er Content (Stellungnahmen usw.) produziert und Events (Hintergrundgespräche, „Praxis für Politik“ usw.) organisiert und die Verbreitung befördert. Der BDWi holt seine Stakeholder entsprechend ihrem Nutzungsverhalten ab, auf der Website, über Newsletter, Facebook oder Twitter.“

 

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