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Wie wird das Online-Streaming einer Pressekonferenz zum Erfolg?

Für einige Verbände in Deutschland sind Online-Pressekonferenzen schon Alltag. Die Kommunikationsverantwortlichen in Verbänden meistern Herausforderungen, die Technik, Ton und Online-Teilnehmer mit sich bringen. Zwei dieser Spezialisten haben wir nach ihren Erfolgsgeheimnissen gefragt.

 

„Offen, interaktiv und mit professionellem Dienstleister“
Frank Gailberger, Referent Online- und interne Kommunikation, Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V., meint:
„Der Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa) überträgt seit über sechs Jahren seine Pressekonferenzen live im Internet. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Journalisten, die nicht vor Ort erscheinen können, aber auch an Mitarbeiter unserer Mitgliedsfirmen sowie Interessierte im gesundheitspolitischen Umfeld. Unabhängig davon, wie gut die Pressekonferenzen besucht sind, entspricht die Zahl der Online-Teilnehmer stets in etwa der Zahl der Besucher vor Ort. Jeder, der online eine Akkreditierung beantragt, wird als Zuschauer im Internet zugelassen – und zu allen folgenden Online-PK-Übertragungen eingeladen.
Der Zugang erfolgt über einen personalisierten Link. Der Zuschauer verfolgt das Geschehen über zwei unterschiedlich große Fenster: Das eine zeigt die Personen auf dem Podium bzw. den Redner, während das andere die vor Ort präsentierten Charts anzeigt. Diese werden direkt über das Beamer-Signal im Saal abgegriffen, und das eigentliche Übertragungsbild stets von zwei Kameras geliefert.
Ebenso wie die Teilnehmer vor Ort haben auch die Online-Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen an das Podium zu richten: Über eine entsprechende Eingabemaske werden die Fragen formuliert, an das Podium geschickt und dort unter Angabe des Namens des Fragestellers verlesen und beantwortet.
Unverzichtbar für den Veranstalter ist die Gewissheit, dies mit einem Dienstleister zu realisieren, auf den absolut Verlass ist – sowie eine ausreichend leistungsfähige Internetverbindung des eigenen Hauses, die auch dem Zugriff zahlreicher Zuschauer standhält.“

 

„Eigenproduktion schafft Unabhängigkeit“
Ralf Köttker, Mediendirektor, Deutscher Fußball-Bund e.V., meint:
„Der Deutsche Fußball-Bund überträgt Pressekonferenzen zu relevanten Ereignissen wie beispielsweise den Auftritten der Nationalmannschaft seit einiger Zeit in Eigenregie live, um den vielen Fußball-Interessierten einen zusätzlichen Service auf den unterschiedlichen Online-Plattformen des Verbandes anzubieten.
Durch diese Eigenproduktionen ist gewährleistet, dass die Fans, die auf dfb.de und in unseren weiteren Internet-Angeboten die Aussagen ungekürzt und im Kontext verfolgen können. Darüber hinaus können wir auf diese Weise eine hohe Verbindlichkeit garantieren, denn unsere Pressekonferenzen werden unabhängig von möglichen sonstigen aktuellen Medienthemen gestreamt.“

 

 

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