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Social Web für Verbände: Entdecke die Möglichkeiten

Anja Ebersbach, Markus Glaser, Richard Heigl, Social WebSei es das Nachschlagen bei Wikipedia, der Kontakt über Facebook oder die Fotos auf flickr – gehört haben fast alle davon und viele nutzen es auch: das Web 2.0. Es fällt schwer, den Durchblick zu behalten bei den rasanten Entwicklungen, die dort stattfinden. Aber auch Verbände sind mehr und mehr gefordert, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und zu erkennen, in welchen Bereichen eine Präsenz unerlässlich ist.

Einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten des Social Web zu bieten, ist die selbstgestellte Aufgabe von Anja Ebersbach, Markus Glaser und Richard Heigl. Um an das Verständnis der Materie heranzuführen, gibt das Buch zunächst einen Abriss der Geschichte des Internets als – Ort der kommunikativen Interaktion.

Dann geht es in die Praxis: Die einzelnen Typen der Social-Web-Anwendungen werden mit einem kurzen Überblick ihrer Geschichte, bekannten Plattformen sowie einer Analyse ihrer Vor- und Nachteile vorgestellt. Zudem findet man Tipps, wie die verschiedenen Portale von Software im Rahmen der Verbandskommunikation eingesetzt und genutzt werden können, auch für die Mitgliederkommunikation, z.B. durch den Aufbau eines internen Wikis.

SOCIAL MEDIA FÜR VERBÄNDE UND NGOs
Agentur, Social Media, Twitter, Facebook

Die genannten Ausführungen zu Vor- und Nachteilen können Verbänden bei der Beurteilung helfen, ob der Einsatz von Anwendungen wie Facebook für die eigene Kommunikation hilfreich ist oder mehr Risiken als Nutzen birgt. So ist es wichtig, dass die Regeln von Online-Communitys bekannt sind und beachtet werden, z.B. der offene Umgang auch mit kritischen Fragen, die sonst an anderer Stelle im Netz auftauchen und sich vervielfältigen können. Generell müssen Nutzer durch eine „Verbindung“ (Fan, Kontakt, Abo etc.) zu Marken oder Institutionen über sogenannte soziale Plattformen immer einen Nutzen für sich selbst erkennen können, sonst findet das Angebotene keine Beachtung.

Der Leser von „Social Web“ erhält zudem Anregungen und Hilfestellung bei der Frage, welche Programme sich zur Optimierung von Kommunikationswegen und der Informationsbeschaffung nutzen lassen. So ermöglicht z.B. Mister Wong als freie Bibliothek im Internet das Recherchieren in tausenden von Dokumenten und Webseiten.

Am Schluss geben die Autoren einen Ausblick auf mögliche weitere Entwicklungen im Social Web. Realität ist von diesen schon die dezentrale Datenverwaltung, welche es dem Nutzer ermöglicht, von überall auf die eigenen Daten zuzugreifen (z.B. Cloud Computing). Zudem werden die Erfordernisse mobilen Zugriffs, vor allem über Handys, das Internet immer stärker beeinflussen, was letztlich zu immer weiter gehender Vermischung von „realer“ und „virtueller“ Welt führen wird.

Fazit: Ebersbach, Glaser und Heigl präsentieren gut verständlich Grundlagenwissen zu den Möglichkeiten, die das Social Web bieten kann. Kommunikationsbeispiele aus Unternehmen, die sich tatsächlich auf den Verbandsbereich übertragen lassen, werden nur am Rande erwähnt. Dennoch schafft das Buch gute Voraussetzungen für jeden, der sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte.

Übrigens: Wichtige Tipps für den Umgang mit sozialen Netzwerken haben wir bereits für Sie zusammengestellt:
Gesicht zeigen bei Facebook – Tipps für Ihre Fanpage
Keine Panik im Netz – Negative Postings bei Facebook
Verbandsstratege 08/2011: Social Media (pdf-Datei)
Schnelltest “Welche Plattform ist die richtige für meinen Verband?” zum Download (pdf-Datei)

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Theorie/Praxis
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Anja Ebersbach, Markus Glaser, Richard Heigl (2010): Social Web, Stuttgart.
ISBN 3825230651
320 Seiten, 19,90 EUR
rezensiert von Sabine Brunke-Reubold, Bündnis 90/Die Grünen

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