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Schulungen: Webinare als Fortbildungstools

Wollen Sie Ehrenamtliche aus allen Landesteilnehmern fortbilden? Oder die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen professionalisieren? Mit Webinaren können Sie Qualifizierungen für Ihr Haupt- und Ehrenamt über das Internet anbieten und dabei die Fort- und Weiterbildungskosten effektiv senken.

Wollen Sie Ehrenamtliche aus allen Landesteilnehmern fortbilden? Oder die Zusammenarbeit zwischen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen professionalisieren? Mit Webinaren können Sie Qualifizierungen für Ihr Haupt- und Ehrenamt über das Internet anbieten und dabei die Fort- und Weiterbildungskosten effektiv senken.

Lernen im und mit dem Internet gewinnt im Social-Media-Zeitalter zunehmend an Akzeptanz. Neben persönlichen Meetings sowie Video- und Audio-Konferenzen, kommen heute Onlinesysteme und -formate zum Einsatz. Webinare (internetbasierte Seminare) und andere Webconferencing Tools gewinnen an Bedeutung, weil Unternehmen und Verbände neue flexible Formate fordern, um ihre Fort- und Weiterbildungskosten sowie die Kommunikationskosten zu senken. Webinare sind flexibel, erschwinglich, effizient und effektiv. Ein weiteres Plus: Die Teilnehmer sparen Zeit – und Reisekosten fallen bei einem Webinar ebenfalls nicht an. Denn sie können vom Büro am PC-Arbeitsplatz, bequem von zu Hause oder sogar mit mobilen Endgeräten teilnehmen. Webinare bieten dem Verband ein breites Spektrum: Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Schulungen des Haupt- und Ehrenamtes bis hin zur Unterstützung von Gremiensitzungen.

Die passende Webinar-Plattform
Die technischen Möglichkeiten für Online-Trainings und Web-Seminare haben sich in letzter Zeit enorm weiterentwickelt. Dank der vielfältigen Webinar-Anbieter kann heutzutage schnell, einfach und kostengünstig ein eigenes Webinar angeboten werden, ohne dass es nötig ist, sich selbst mit der Software, Installation, Pflege und Wartung auseinandersetzen zu müssen. Um sich für den richtigen Webinar-Anbieter zu entscheiden, sind folgende Aspekte zu beachten: die Größe des Verbandes und daher die Kostengrenze, die zu erwartetende Teilnehmerzahl sowie die angestrebten funktionalen Möglichkeiten.

Tipp: Nutzen Sie Plattformen! In unserem Verbandsstrategen 02/2015 “Webinare” finden Sie auf Seite 6 einen Überblick über die derzeit bekanntesten Webinar-Anbieter für kleine, mittelständische und große Verbände.

Einen Verantwortlichen wählen
Um Webinare erfolgreich durchführen zu können, ist es notwendig, einen passenden Verantwortlichen innerhalb des Verbandes auszuwählen. Die verantwortliche Person muss über ein technisches Grundwissen verfügen, um die Software steuern zu können. Zudem sollte sie oder ein Co-Moderator natürlich entsprechende fachliche Kenntnisse vorweisen können, die dazu befähigen, die Rolle eines Trainers zu übernehmen. Darüber hinaus ist es möglich, dass die Teilnehmer, die regelmäßig geschult wurden, ihr erworbenes Wissen an andere Mitarbeiter weitergeben und so innerhalb des Verbandes eine breitere Basis für Webinare schaffen.

Tipp: Sollten die IT-Kentnisse der Referenzperson nicht ausreichen, gibt es spezielle Webinar-Ausbildungen ab 400 bis 1.000 EUR inkl. MwSt., um die notwendigen Kompetenzen zu erwerben. Auch die Agentur ADVERB kann Sie hier unterstützen.

Das Thema wählen und sinnvoll aufbereiten
Um hohe Teilnehmerzahlen zu erreichen, fragen erfahrene Webinarleiter im Vorfeld die Teilnehmer nach Kenntnissen und Vorwissen, aber auch nach Themen- und Zeitpräferenzen. Denn nicht selten gibt es zwischen „oben“ und „unten“, aber auch zwischen Haupt- und Ehrenamt unterschiedliche Erwartungen.
Die Themen und Dauer der Webinare sollten frühzeitig bei den Mitarbeitern angekündigt werden, damit diese die Möglichkeit haben, ihre Teilnahme zu planen. Grundsätzlich benötigen Webinarleiter eine sorgfältige (interne) Vorbereitung. Didaktische Ziele müssen ebenso klar definiert sein wie Methoden(wechsel) und passende, unterstützende Arbeitsunterlagen.

Tipp: In Ihren Webinaren sollten Sie verschiedene Möglichkeiten wie Screensharing, den Austausch von PDF-Files, Videos, Infografiken, PowerPoint-Präsentationen etc. nutzen, um das volle Potenzial des Tools auszunutzen. Alle Präsentationen und Schulungsunterlagen sollten als Download zur Verfügung gestellt werden, sodass Mitarbeiter auch zu einem späteren Zeitpunkt Zugriff auf die Inhalte haben.

Die Einladung der Teilnehmer
Mithilfe von professionellen Webinar-Plattformen können Teilnehmer direkt eingeladen werden. Dabei sollten neben dem Titel und der Beschreibung natürlich auch Datum, Dauer und eventuelle Wiederholungs- oder Vertiefungsseminare enthalten sein. Idealerweise findet sich in E-Mail neben dem Anmeldungslink auch schon der Link zum Webinar selbst.

Tipp: Um das Interesse der potenziellen Teilnehmer zu wecken, sollten Sie Ihre Webinar-Einladungen so gestalten, dass ein möglicher Mehrwert durch die Teilnahme am Webinar auf den ersten Blick deutlich wird – zum Beispiel: „Fünf Maßnahmen zur effizienten Neumitgliedergewinnung“, „Mitgliederversammlungen in 10 Minuten optimal vorbereiten“.

Interaktive Vorgehensweise
Der Webinar-Raum kann zum virtuellen Klassenzimmer werden. Während des Webinars sollte der Moderator möglichst interaktiv vorgehen. Fast alle Webinar-Plattformen bieten Funktionen wie Live-Chat, die Möglichkeit, einen Co-Moderator einzuladen, ein gemeinsames Whiteboard etc. an. Mithilfe der in die Software integrierten Werkzeuge können komplexe Themen direkt am
Whiteboard unter Beteiligung aller Teilnehmer dargestellt werden.

Tipp: Fordern sie Ihre Teilnehmer dazu auf, aktiv an dem Webinar teilzunehmen. Übergeben Sie die Moderatorenrechte einer anderen Person, um das Webinar dynamisch zu halten. Poll-Befragungen während der Sitzung können darauf hinweisen, ob die Teilnehmer mit Ihnen mithalten können, die Feedback-Anfragen zum Ende einer Sitzung geben darüber Auskunft, ob das Webinar die zuvor gesetzten Ziele erreicht hat.

von Karina Ivanenko

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– Jetzt pdf downloaden: Diesen Artikel finden Sie im IFK Verbandsstrategen (Ausgabe 01/2015, S. 4).


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