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Mit den richtigen Methoden die Mitgliederbefragung rocken

Rezension Methoden der empirischen KommunikationsforschungFragen stellen kann doch jeder, oder? Im wissenschaftlichen Kontext bringen Befragungen allerdings einige Herausforderungen mit sich. Das Einführungswerk „Methoden der empirischen Kommunikationsforschung“ gibt hierüber einen guten Überblick und schafft ein Grundverständnis dafür, was es heißt, eine Befragung korrekt durchzuführen. Gelingt das, können die somit erfassten Einstellungen und Meinungen der Mitglieder als neuer Input dienen oder sogar zu Problemlösungen in einem Verband beitragen.

Für eine effektive Umsetzung der Mitgliederbefragung sind zunächst die genauen Formulierungen der Fragen von hoher Bedeutung. Je nach Erkenntnisinteresse des Verbands und wie viele Mitglieder befragt werden sollen, variiert der Fragetypus. Deswegen hilft das Buch bei der Entscheidung, ob beispielsweise eher offene oder besser geschlossene Fragen gestellt werden sollten.

Außerdem wird erklärt, wie Antwortverzerrungen entstehen und umgangen werden können, um Antworten zu erhalten, die der wahren Meinung bzw. dem tatsächlichen Verhalten der Befragten möglichst nahe kommen. Des Weiteren verdeutlichen die Autoren anhand von Beispielen, wie richtig gefragt wird. Damit wird verständlich, wie die entwickelten Fragen auch das Erkenntnisinteresse konkret einfangen.

Neben den Fragetypen werden auch die Befragungstypen und -modi und deren Anwendungsfelder beschrieben. Ob zum Beispiel ein standardisiertes Interview einem Leitfadeninterview vorgezogen werden sollte, wird verständlich erklärt. Auch werden die Vor- und Nachteile von Face-to-Face-Interviews, Online-Befragungen, Telefoninterviews und schriftlichen Befragungen ausführlich dargestellt. In Zeiten der Digitalisierung scheinen Online-Befragungen für Verbände besonders geeignet zu sein. Vertiefend wird auf diese Art der Befragung und ihre Herausforderungen eingegangen. Konzeption und Ablauf einer Befragung werden abschließend für die Kapitel zur Befragung summarisch dargestellt, was dem Leser den Befragungsprozess nochmals in sieben praktischen Punkten überblicken lässt.

Fazit: Das Buch befasst sich gut und verständlich mit dem wissenschaftlichen Arbeiten in der empirischen Kommunikationsforschung. Laien werden in den ersten Kapiteln an die Hand genommen und finden so leicht den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten. Herrscht hier bereits ein gewisses Grundverständnis vor, kann man sich direkt den Kapiteln zur Befragung widmen. Da der Fokus des Buches mehr auf den quantitativen Methoden der Kommunikationsforschung liegt, eignet es sich besonders für Kommunikationsverantwortliche aus Verbänden, die eine Mitgliederbefragung durchführen und dementsprechend einen größeren Personenkreis befragen wollen. Deshalb können Verbände für eigene Mitgliederbefragungen einen Nutzen aus diesem Buch ziehen, da es das nötige systematische Vorgehen bei der Befragung vermittelt. So lässt sich am Ende auf wissenschaftlich fundierte bzw. nachweisbare und gesicherte Erkenntnisse für die Verbandsarbeit zurückgreifen.

 

Bewertung:
Zielgruppe
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Nutzen für
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Theorie/Praxis
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Verbandsliteratur Verbandsliteratur Verbandsliteratur Verbandsliteratur Verbandsliteratur Theoretisch unterfüttert

 

Methoden der empirischen Kommunikationsforschung. Eine Einführung.
von Hans-Bernd Brosius, Alexander Haas, Friederike Koschel
7. überarbeitete Auflage 2016, VS Verlag
ISBN-13: 978-3-531-19995-5
265 Seiten, 19,99 EUR

von Linda Burgholte, ADVERB

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